|
Bedürftige Familien erhalten neue Ziegen und Schafe
LandsAid führt gemeinsam mit der katholischen Missionsstation im Distrikt North Horr im nördlichen Kenia für vom Hunger bedrohte Familien ein so genanntes „Reflocking Program“ durch. In dem von Wüste geprägten Distrikt zwischen Marsabit und dem Turkana-See an der äthiopischen Grenze haben viele Halbnomaden im Frühjahr 2006 ihre Ziegen und Schafe verloren - und damit ihre einzige Lebensgrundlage, das Fleisch und die Milch dieser Tiere.
{mosimage}Der folgende Beitrag wurde freundlicherweise von Michael Prestele LandsAid e.V. bereitgestellt.
Bedürftige Familien erhalten neue Ziegen und Schafe
LandsAid führt gemeinsam mit der katholischen Missionsstation im Distrikt North Horr im nördlichen Kenia für vom Hunger bedrohte Familien ein so genanntes „Reflocking Program“ durch. In dem von Wüste geprägten Distrikt zwischen Marsabit und dem Turkana-See an der äthiopischen Grenze haben viele Halbnomaden im Frühjahr 2006 ihre Ziegen und Schafe verloren - und damit ihre einzige Lebensgrundlage, das Fleisch und die Milch dieser Tiere. In dem betroffenen Gebiet leben 5.000 Nomadenfamilien. Gemeinsam mit den Ältesten der Dörfer werden für das Programm die bedürftigsten Familien ausgesucht. Diese Familien erhalten dann jeweils 20 Tiere.{mosimage}
Zur Umsetzung des Projekts reiste das Arztehepaar Dres. Joas am 3. August 2006 für drei Wochen nach North Horr. Diese Reise kann in einem virtuellen Tagebuch auf der Internetseite www.LandsAid.org mitverfolgt werden.
Dabei ging es nicht nur um die Verteilung von Ziegen, gleichzeitig wurde auch die medizinische Situation vor Ort überprüft und Empfehlungen für künftige Hilfeleistungen gegeben. Aufgrund dieser Erkenntnisse sollen in den nächsten Monaten ein Labor eingerichtet, das Gebäude der Gesundheitsstation erneuert und Erste-Hilfe-Kurse für das Personal durchgeführt werden. Ziel ist es, den Stamm der Gabbra langfristig zu unterstützen.
Zur Umsetzung unserer Pläne benötigen wir Ihre Unterstützung in Form einer Spende: die Kontodaten finden Sie direkt auf der Homepage von LandsAid (am Ende dieses Textes).
Die schwere Hungersnot am Horn von Afrika (Kenia, Somalia und Äthiopien) bedrohte Anfang 2006 große Teile der ländlichen Bevölkerung. Die schlimmste Dürre seit Jahren ließ fast den gesamten Bestand an Nutztieren verenden, von denen die halbnomadischen Familien in dieser Region existentiell abhängig sind.{mosimage}
Zusammenarbeit mit der Katholischen Missionsstation in North Horr
Die Katholische Missionsstation in North Horr ist dem Bischof von Marsabit unterstellt und betreut eine Pfarrei in der Größe von 20.000 Quadratkilometern. Die meisten der dort ansässigen 25.000 Menschen pflegen einen halbnomadischen Lebensstil. Pfarrer Anton Mahl aus Schrobenhausen betreibt dort acht Schulen, zwei Krankenhäuser und fünf Apotheken. Das soziale Angebot ist nicht an eine Religionszugehörigkeit gebunden. Die Station finanziert sich durch Privatspenden und einem Teil des Einkommens der beiden Missionare, die bei der Diözese Augsburg angestellt sind. Ansprechpartner:Michael Prestele, GeschäftsführerTel. 08341-9664340 Weiterführende Information zum Projekt:
Link zur Website www.LandsAid.org
|