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Wer kennt nicht das Gefühl anderen Menschen zu helfen. Einem selbst geht es gut, aber im Fernsehen laufen ständig Dokumentationen über Menschen und vor allem Kindern, denen es nicht so gut geht.

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Projekt Schwarz-Weiß e.V.

Der Projekt Schwarz-Weiß e.V. stellt sich hier selber vor. Vielen Dank für den Beitrag

 

Liebe Leser und Leserinnen,

wer an die Südküste reist, kann unser Kinderdorf Nice-View-Children-Village gern einmal besuchen kommen. Bis 2008 konnten wir 30 Waisenkinder aufnehmen und Ihen ein Leben in Geborgenheit und Zuversicht geben. Wir liegen ca. 30 km südlich von Diani im verschlafen Örtchen Msmabweni. (Im Dateianhang die Wegbeschreibung und Kontaktdaten)

wie alles begann...
Als wir, Familie Dürr aus Ingstetten (Landkreis Neu-Ulm), 1996 zum ersten Mal nach Kenia reisten, ahnten wir noch nicht, wie sehr es uns in seinen Bann ziehen würde. Die faszinierende Natur steht in krassem Gegensatz zur vorherrschenden Armut. Auch in einem, für afrikanische Verhältnisse als "reich" bezeichneten Land, mussten wir feststellen, dass unzählige Menschen in Slums leben. Vor allem die Ärmsten der Armen, die Kinder, haben es dort besonders schwer. Nach offiziellen Schätzungen gibt es allein in Kenia ca. 60.000 Straßenkinder. Das Leid dieser Kinder konnten wir nicht mehr vergessen und haben beschlossen etwas dafür zu tun.


So entstand am 17.Oktober 1997 unser Verein
"Projekt Schwarz-Weiß e.V."


Ein Kinderdorf entsteht ...
Im Oktober 1999, reiste Gudrun Dürr mit zwei ihrer Kinder nach Kenia, um sich selbst vor Ort um den Aufbau des Kinderdorfes zu kümmern. Denise war damals 11 Jahre und Pascal 2 Jahre alt. Ihr Mann Edmund, mit dem sie seit 1980 verheiratet ist, blieb zusammen mit dem älteren Sohn Marcel in Deutschland zurück, um die finanzielle Versorgung der Familie sicherzustellen. Marcel steckte damals bereits mitten in der Berufsausbildung und ist genauso wie sein Vater eines der aktivsten Vereinsmitglieder. Trotz aller finanziellen Schwierigkeiten des Vereins begann Gudrun mit dem Bau des Kinderdorfes. Es wurde ein Haus mit sanitären Anlagen für ca. 15 Kinder gebaut.


Das dafür erforderliche Grundstück sowie die Gebäude wurden von Familie Dürr
privat finanziert, da keinerlei Vereinsgelder zur Verfügung standen.

2008_april_gruppenfoto2008_maedchenhaus_nice-view_ii2008_mai_spielplatz
Edmund reist auf eigene Kosten mindestens einmal im Jahr nach Kenia um Gudrun, die sich um die Leitung des Kinderdorfes kümmert, so gut wie möglich bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Er überwacht Bauarbeiten, legt dabei selbst Hand an oder repariert was anfällt. Eine weitere große Stütze ist Gudrun`s Mutter, die von allen liebevoll die „Oma von Nice View“ genannt wird.

Durch vereinte Kräfte konnte Nice-View Children`s Village am 13. März 2000 eröffnet werden. Bis 2008 war es uns möglich 33 Waisenkinder im Alter zwischen 3 Tagen und 13 Jahren aufzunehmen und ihnen ein liebevolles Zuhause zu geben! Nice-View Children`s Village wurde im Jahr 2000 von der kenianischen Regierung als Kinderdorf registriert und ist mittlerweile die erste Anlaufstelle (Südküste), wenn es sich um ausgesetzte Kinder handelt. Aufgefundene Kinder werden zu uns gebracht, aufgenommen, versorgt und gesund gepflegt. Nach Genesung der Kinder wird nach Familienmitglieder gesucht und bei Auffinden von Verwandten können manche Kinder in deren Obhut übergeben werden.



Zukunftspläne...


Nice-View-Children-Village II (2. Kinderdorf) entsteht !

März 2006, genau 6 Jahre nach Eröffnung von Nice-View-ChildrenVillage, haben wir mit der Grundsteinlegung von Nice-View-Children-Village II begonnen, um noch mehr Kindern ein liebevolles Zuhause zu geben. Es wurde ein Seecontainer als Bau- und Lagercontainer abgestellt und mit einem Makutidach (Dach aus Palmblättern) versehen. Das Grundstück wird eingezäunt und mit
Wasser und Strom versorgt. Es werden mehrere Häuser entstehen, in denen weitere Waisenkinder in familiärer Atmosphäre aufwachsen können. Ebenso entsteht ein Kindergarten, Unterrichtsräume und Räumlichkeiten für Ausbildungsplätze. Unser Ziel ist es die Waisenkinder in einem eigenen Kindergarten an die Schule heranzuführen und später evt. mit Privatlehrern zu unterrichten. Das ist die einzige Möglichkeit sich vom Schulsystem abzukoppeln und nur so können wir den Unterricht zum Wohle der Kinder gestalten. Ebenso möchten wir den älteren Kindern Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen, damit Sie die Möglichkeit haben einen Beruf zu erlernen

Mehr Informationen unter: www.kenia-hilfe.com

Danke, dass Sie sich kurz die Zeit genommen haben!!!

2008_schule_kindergartenausbildung_nice_viewzwiebelernte_apr08

 
 

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